Die Loipen bei Steina

Blick aus der Nähe des Schwedensteins auf die gespurte Loipe
Blick aus der Nähe des Schwedensteins auf die gespurte Loipe, ganz im Hintergrund das Gasthaus Finke

Bei diesem schönen Winterwetter und guter Schneelage selbst im Flachland lohnt es sich, andere Orte für den Langlauf zu erkunden. Die Gemeinde Steina hat verschiedene kleine Loipen gespurt http://www.steina-sachsen.de/pages/tourismus-freizeit/freizeit-in-steina/–wintersport-in-steina.php. Allerdings sind die Informationen auf dieser Seite nur spärlich. Daneben gibt es auch viele weitere selbstgezogene Spuren. Die „größeren“ gespurten Loipen sind in der Nähe des Gasthauses Finke. Ein idealer Einstieg dorthin befindet sich an der Straße unterhalb des Schwedensteins. Wenn der Ortsunkundige die kleinen Loipen verläßt, wird’s Versuch und Irrtum. Meidet den Wald, dort ist meist gut geschoben und teilweise gesplittet. Deshalb findet sich keine schöne Möglichkeit, zum Forsthaus Luchsenburg zu kommen. Dennoch gibt es von den Höhen und Feldern immer wieder sehr schöne Aussichten auf den Ort und die Steigungen sind sehr mäßig.

Die Spuren der Ski-enthusiasten
Die Spuren der Ski-Enthusiasten (Nähe Haselbachquelle bei Ohorn)

 

Blick von Süden auf den Schwedenstein
Blick von Süden auf den Schwedenstein

Stausee Quitzdorf

Der Stausee westlich von Niesky ist längst nicht mehr das flächenmäßig größte sächsiche Gewässer. Er wurde von vielen kürzlich gefluteten Tagebauseen überholt. Dafür ist der Stausee ein besonders natürliches Gewässer und ein Geheimtipp für Wassersportler in Sachsen.
In den letzten Jahren gebeutelt durch Blaualgen und Niedrigwasser, zeigt er sich in diesem Jahr in Bestform. Das Stauziel ist erreicht – das bedeutet, das Becken ist voll, das Wasser ist (noch) klar und schon warm. Und einsam ist es auch – zumindest im Vergleich zum Bärwalder See. In Kollm gibt es einen kleinen Badestrand, der besonders kleine Kinder glücklich macht. Am Zeltplatz von Kollm gibt es ein kleines nettes Eiscafé, welches von von den Kennern der Gegend gern besucht wird.

Das Foto zeigt eine Ixylon-Regatta im Jahr 2015.

Barock im Maschinenbau

Die barocke Anmutung der Dampfmaschine auf dem Elbdampfer Leipzig fasziniert viele Besucher. Vermutlich haben die Ingenieure in Übigau damals gar nicht so viel über Design nachgedacht – sie haben vermutlich die Formensprache der Häuser und Möbel Ihrer Lebenswelt in den Zeichnungen für die Gussformen aufgegriffen. Architektur inspiriert auch heute noch – sofern Sie Kunst ist.

Übrigens kommt der Glanz auf der Maschine nicht nur vom Putzen – überall ist Öl. In Maschinen die vor 100 Jahren gebaut wurden, kamen nur Gleitlager zum Einsatz. Diese erforden ständigen Schmierstoffnachschub. Das ist für den Maschinisten kein Problem, denn er hat mehr Zeit als früher. Seit der Wende muss niemand mehr in der Hitze des Maschinenraumes Kohle ins Feuerloch schaufeln. Ist die Ölfeuerung eine Verletzung des historischen Anspruchs der sächsischen Dampferflotte? Ich glaube nein, denn auch alte Häuser werden nicht mehr mit Kohle geheizt.